Nauenhain vom Försterberg Foto AGoldammer2021Die kleine Gemeinde Nauenhain gehört seit 1995 als Ortsteil zur Stadt Geithain.

Das knapp 200 Einwohner zählende Dorf liegt idyllisch im schönen Dreiländereck (Mittelsachsen, Landkreis Leipzig, Muldental). Mittendrin steht eine kleine evangelische Pfarrkirche romanischen Ursprungs mit Putzquaterung. Sie gehört zum Kirchspiel Geithainer Land. Das als Waldhufendorf entstandene Nauenhain wurde 1241 erstmals urkundlich erwähnt und hat seine bauliche Struktur noch vollständig erhalten.

{Play}Früher nur von Wald umgeben, gibt es heute in Nauenhain Teiche, Bäche, Felder und Wiesen. Dies schätzt auch Herr Adebar, dem jedes Jahr nach seiner Rückkehr aus dem Süden ein Storchennest zur Verfügung steht. Im angrenzenden Schwarzbacher Speicher, heute Naturschutzgebiet, sind viele Wasservögel und Kleintiere zu beobachten. Neben gewerblicher Landwirtschaft und privater Fisch- und Forstwirtschaft befinden sich in dem kleinen Ort einige wenige Kleinunternehmer (z. B. Heizungsservice, Porzellanmalerei, Baufirma). Über das Geschehen, Probleme im Ort und die Dorfordnung wacht der Ortschaftsrat, welcher auch beim jährlichen Dorffest mitwirkt, dass in Eigenregie der Dorfbewohner gestaltet wird. Für alle Wanderer, Nordic Walker oder Fahrradfahrer gibt es neben dem Via Porphyria-Pilgerweg auch andere befahrene oder zu Fuß begehbare Wege, um das stille und ruhige Land zu entdecken und die Natur zu genießen. In der nahen Umgebung befindet sich südwestlich der Ottenhainer Wasserturm, eine Landmarke und technisches Denkmal. Südöstlich schließt sich das Rochlitzer Muldental und im Norden der Colditzer Forst an die Gemarkung an.

Der Ort ist geprägt durch den Nauenhainer Schwarzbach, den stehenden Gewässern sowie den angrenzenden Wiesen, Gehölzen, Weiden und den regionaltypischen Streuobstwiesen zwischen den Bauernhöfen.