Im Projekt „Nicht vergessen - auf den Spuren der Opfer nationalsozialistischer Krankenmorde und Zwangssterilisation in Geithain“ recherchieren und dokumentieren Schülerinnen und Schüler des Internationalen Gymnasiums Geithain die Geschichten von verschiedenen Geithainern, die im Nationalsozialismus aufgrund psychischer Erkrankungen und / oder körperlicher Behinderungen verfolgt wurden. Mehr als 50 Geithainer- und Geithainerinnen wurden zwischen 1933-1945 zwangssterilisiert und drei aufgrund ihrer Beeinträchtigung ermordet. Die Ergebnisse ihrer Spurensuche werden die Schülerinnen und Schüler ab 16. März 2019 in einer Ausstellung präsentieren, welche im Geithainer Heimatmuseum zu sehen sein wird. Des Weiteren sollen im Sommer 2019 drei Stolpersteine in Geithain verlegt werden, um denErmordeten aus Geithain zu gedenken.
Die Schülerinnen und Schüler bitten weiterhin um Mithilfe:
Sie suchen Betroffene, Angehörige, Nachbarn, Freunde, etc., welche Erinnerungen an diese Zeit und die Verfolgung, Sterilisierung und Ermordung von Kranken und Behinderten haben und bereit für ein Zeitzeugengespräch sind.
Erreichbar sind sie unter folgenden Kontakten:
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 015253934997 (Marcel Gut, Geithainer Heimatverein e.V.)

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