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 Der Kalkwerksbesitzer Heinrich Bauch hatte vom Baumeister Friedrich Hoffmann aus Berlin und seinen neuartigen effektiven Brennöfen gehört und den Mut besessen, diesen zu bauen.

Nutzung der Ringöfen zur Kalkbrennung in Geithain


Der Kalkwerksbesitzer Heinrich Bauch hatte vom Baumeister Friedrich Hoffmann aus Berlin und seinen neuartigen effektiven Brennöfen gehört und den Mut besessen, diesen zu bauen. Neben vielen Vorteilen der Kontinuität in der Leistung und des sparsamen Brennstoffverbrauches stand die Konsequenz, dass täglich 70 t Pohkalkstein, möglichst trocken, zur Verfügung standen und täglich 32 t Brandkalk verkauft werden mussten - vom Frühjahr bis zum Herbst.

Nur eine hochwertige sortierte Braunkohle (Nussgrösse) garantierten einen guten Kalk Die Kohle konnte zu dieser Zeit nur von Meuselwitz bezogen werden. Bei Bedarf konnten problemlos auch nur Ziegel gebrannt werden. Die Tagesleistung eines Ofenarbeiters über die Hand lag bei 50 bis 60 t im 12 Stundentag bei Hitze und Staub. (Erhaltener Lohn und Warenvergleichswert werden z.Z. untersucht).

Nach der Reichsgründung 1871 boomte mit den Gründerjahren die Kalkbrennerei und die Ziegelindustrie in Geithain. Nachdem Geithain 1872 Eisenbahnanschluss erhielt wurden in den 80iger Jahren des vorigen Jahrhunderts weitere Ringöfen nach der Bauweise von Hoffmann in Geithain gebaut. In der Nähe des Bahnhofes sind noch zwei Ofen erhalten.


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