Garten Haufen Zweige {Play}Lärm durch den Betrieb von Rasenmähern und anderen motorbetriebenen Gartengeräten
Sommerzeit ist auch Gartenzeit. Der eigene Garten ist für viele Menschen ein Ort der Ruhe und Entspannung, der aber auch manchmal für Anspannung sorgt. Dann nämlich, wenn Lärm die himmlische Ruhe stört.
Mobile Gartengeräte wie Rasenmäher, Häcksler, Laubbläser und Co. erleichtern dem Gartenbesitzer, die Arbeit, sie machen aber auch jede Menge Lärm.
Wie viel Lärm wo und vor allem wann erlaubt ist, regelt ausführlich eine EU-Richtlinie zum Thema Lärm, die der deutsche Gesetzgeber umgesetzt hat, und zwar in einer Geräte- und Maschinenlärmverordnung (kurz 32. Bundes-Immissionsschutzverordnung -23.BlmSchV). Im Detail ist darin geregelt, wann die 57 dort genannten Geräte und Maschinen, etwa der Rasenmäher, die Heckenschere oder der Bohrer, eingesetzt werden dürfen. Auch die im Privatgebrauch nicht unbedingt alltägliche Motorhacke oder Straßenfräse sind aufgeführt.
Die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung legt zudem zeitliche Beschränkungen für den Betrieb zahlreicher Maschinen- und Gerätearten in lärmempfindlichen Gebieten fest. So ist es in allgemeinen und reinen Wohngebieten verboten, Rasenmäher an Sonn- und Feiertagen ganztätig und an Werktagen in der Zeit von 20 Uhr bis 7 Uhr zu nutzen. In diesen Gebieten gilt darüber hinaus für bestimmte lärmrelevante Geräte, wie zum Beispiel für Laubbläser und Laubsammler, grundsätzlich auch ein Betriebsverbot in der Zeit von 7 Uhr bis 9 Uhr, 13 Uhr bis 15 Uhr und 17 Uhr bis 20 Uhr.
FB Bau- und Ordnungswesen

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